Linux
Offenes, vielseitiges Betriebssystem – Standard für Server, Container und Infrastruktur.
Offizielle Quelle: docs.kernel.org
Überblick
Linux ist ein quelloffenes, unixartiges Betriebssystem, das in zahlreichen Distributionen (z. B. Debian, Ubuntu, Rocky Linux, RHEL) verfügbar ist. Im Server- und Infrastrukturbereich ist es der De-facto-Standard.
Typische Einsatzgebiete
Linux bildet die Grundlage für den überwiegenden Teil der Webserver, Cloud-Instanzen und Container-Workloads. Containertechnologien wie Docker setzen auf Linux-Kernfunktionen (Namespaces, cgroups) auf. Auch in eingebetteten Systemen und in der Netzwerkinfrastruktur ist Linux weit verbreitet.
Stärken
- Automatisierbarkeit: mächtige Shell-Umgebung und Skriptbarkeit für reproduzierbare Server-Konfiguration.
- Ressourceneffizienz: geringer Overhead, gut geeignet für dichte Server- und Container-Deployments.
- Offenheit: keine Lizenzkosten, transparente Funktionsweise, große Auswahl an Distributionen für unterschiedliche Anforderungen.
Grenzen und Abwägungen
Im Desktop-Umfeld und bei bestimmter Branchen- oder Spezialsoftware ist die Verfügbarkeit gegenüber Windows eingeschränkt. Die Vielfalt an Distributionen erfordert eine bewusste Auswahl passend zum Einsatzzweck und zum verfügbaren Support.
Einordnung
Für Server, Infrastruktur und containerisierte Anwendungen ist Linux die naheliegende Grundlage – stabil, effizient und durchgängig automatisierbar.