Google Places API
Googles Programmierschnittstelle zu seiner Orts- und Unternehmensdatenbank. Liefert zu einer Region und Suche strukturierte Treffer mit Name, Adresse, Telefon und – zuverlässig – der Information, ob eine Website hinterlegt ist.
Überblick
Die Places API ist die Programmierschnittstelle zu Google Maps’ Orts- und Unternehmensdaten. Was man sonst von Hand in der Karte sucht, lässt sich darüber automatisiert abfragen: Zu einer Region und einem Suchbegriff liefert sie eine Liste strukturierter Treffer – pro Eintrag Name, Adresse, Koordinaten, Telefonnummer, Öffnungszeiten und, wo vorhanden, die hinterlegte Website.
Funktionsweise
- Suche nach Text oder Umkreis: Eine Anfrage wie „Friseur in Kassel” liefert die passenden Orte als JSON, jeder mit einer stabilen Place-ID.
- Detailabruf: Zu einer Place-ID lassen sich gezielt einzelne Felder nachladen – je weniger Felder, desto günstiger der Abruf.
- Abrechnung pro Feld: Die Kosten richten sich danach, welche Felder abgefragt werden; ein monatliches Gratis-Kontingent deckt kleinere Mengen ab.
Typische Einsatzgebiete
Standortsuche, Adressvervollständigung, Kartenanwendungen – und die strukturierte Recherche von Unternehmensdaten. Im internen Akquise-Cockpit von frahost ist die Places API die abdeckungsstärkste Quelle und liefert das zuverlässigste Signal dafür, ob eine Firma überhaupt eine Website hat – frei austauschbar gegen die kostenlose OpenStreetMap-Quelle.
Grenzen und Einordnung
Der Zugriff braucht einen API-Schlüssel und ein abgerechnetes Cloud-Projekt; ohne Deckelung können viele Detailabrufe ins Geld gehen, weshalb Drosselung und ein Abruflimit Pflicht sind. Die Daten sind so vollständig, wie Geschäfte sich bei Google pflegen – gut bei etablierten Betrieben, lückenhafter bei sehr kleinen oder neuen. Die Nutzungsbedingungen schränken außerdem ein, was dauerhaft gespeichert werden darf.