Akquise-Cockpit – internes Werkzeug für die Lead-Recherche
Das Werkzeug, mit dem frahost die eigene Recherche erledigt: Firmendaten aus öffentlichen Quellen zusammentragen, Websites im Stapel bewerten und alles als priorisierte Tabelle ansehen – eine lokale Web-App über erprobten Kommandozeilen-Bausteinen.
Worum es geht
Das Akquise-Cockpit ist ein internes Werkzeug – kein Produkt für Kunden, sondern das Tool, mit dem frahost die eigene Vorab-Recherche erledigt. Es trägt Firmendaten einer Region und Branche aus öffentlichen Quellen zusammen, bewertet vorhandene Websites im Stapel und legt das Ergebnis als sortierte, priorisierte Übersicht ab.
Es steht hier aus einem einfachen Grund: Es ist das beste Anschauungsobjekt für die Art von Prozessautomatisierung, für die frahost gebaut wird. Was sonst Stunden an manuellem Heraussuchen, Abtippen und Einzelprüfen wäre, läuft hier auf Knopfdruck – genau die Art Routine, die sich in jedem Betrieb automatisieren lässt.
Was das Werkzeug kann
Drei Schritte, eine Oberfläche:
- Sammeln: Firmen einer Region und Branche werden mit Kontaktdaten – Telefon, Adresse, vorhandene Website – aus öffentlichen Verzeichnissen zusammengetragen.
- Prüfen: Vorhandene Websites werden im Stapel bewertet – mit derselben Engine, die auch hinter dem öffentlichen Website-Check steckt (Performance, Datenschutz, Sicherheit, Außenwirkung).
- Auswerten: Alles landet in einer sortierten Tabelle, ergänzt um eigene Notizen je Eintrag und Geo-Koordinaten für die Kartenansicht.
Architektur: dünne App über erprobten Bausteinen
Die eigentliche Logik steckt nicht in der Oberfläche, sondern in zwei eigenständigen Kommandozeilen-Werkzeugen – eines fürs Sammeln, eines fürs Prüfen. Die Web-App ruft diese bewusst nur als Subprozesse auf:
- Keine doppelte Logik: Die CLIs sind für sich lauffähig, getestet und abbruchsicher. Die App spiegelt sie nur in den Browser, statt ihre Logik zu kopieren.
- Schlanker Anwendungskern (FastAPI + Uvicorn): läuft rein lokal auf dem eigenen Rechner, ohne Datenbank – die Zwischenergebnisse liegen als schlichte CSV-Dateien vor, die sich auch außerhalb des Tools weiterverwenden lassen.
- Ein Job zur Zeit: Sammeln und Prüfen schreiben in dieselben Dateien und kosten API-Budget; eine Sperre verhindert versehentliches Doppelstarten.
Datenquellen & Kostenkontrolle
Das Sammeln stützt sich auf zwei austauschbare Quellen mit identischer Ausgabe:
- OpenStreetMap (Overpass): kostenlos, ohne Schlüssel, sofort einsatzbereit – die Standardquelle zum Ausprobieren.
- Google Places: beste Abdeckung, wenn es genauer sein muss. Die Abrufe sind gedrosselt und gedeckelt, damit das monatliche Kontingent verlässlich eingehalten wird – ein bewusster Umgang mit kostenpflichtigen Schnittstellen.
Live-Fortschritt im Browser
Eine Stapelprüfung dauert – jede Seite wird einzeln und mit echtem Google-Test geholt. Statt einer eingefrorenen Seite läuft der Fortschritt live mit: Die App liest die Ausgabe der Subprozesse zeilenweise mit und streamt sie über Server-Sent Events in den Browser, Zeile für Zeile, wie ein mitlaufendes Protokoll. So bleibt sichtbar, was gerade passiert, ohne die Seite neu zu laden.
Ergebnis
Ein kompaktes, rein lokales Werkzeug, das eine zuvor mühsame Handarbeit in einen geführten Ablauf verwandelt: sammeln, prüfen, auswerten – an einer Stelle, mit Live-Fortschritt und nachvollziehbarem Zwischenstand. Gebaut aus genau den Prinzipien, die frahost auch für Kundenprozesse anlegt: bestehende Logik wiederverwenden, schlank bleiben, kostenbewusst mit Schnittstellen umgehen.
Python
FastAPI
Uvicorn
HTTPX
Google PageSpeed Insights
Google Places API
OpenStreetMap & Overpass