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OpenStreetMap & Overpass

Die freie Weltkarte und ihre Abfragesprache Overpass. Erlaubt es, Orte und Betriebe einer Region kostenlos und ohne Schlüssel abzufragen – inklusive der Information, ob ein Eintrag eine Website hinterlegt hat.

Überblick

OpenStreetMap (OSM) ist die freie, gemeinschaftlich gepflegte Weltkarte – offene Geodaten, die jeder nutzen darf. Overpass ist die dazugehörige Abfrageschnittstelle: Statt eine Karte anzusehen, fragt man gezielt nach Objekten – „alle Friseure in diesem Gebiet” – und bekommt sie als strukturierte Daten zurück.

Funktionsweise

  • Tags statt Spalten: OSM beschreibt Objekte über Schlüssel-Wert-Paare, etwa shop=hairdresser oder amenity=restaurant. Genau danach lässt sich filtern.
  • Overpass-Abfrage: Eine Abfrage grenzt Gebiet und Objekttyp ein und liefert die Treffer samt Koordinaten, Adresse, Telefon und – wenn gepflegt – der Website.
  • Kostenlos und ohne Schlüssel: Die öffentlichen Overpass-Server sind ohne Konto nutzbar; im Gegenzug gilt eine faire, gedrosselte Nutzung als Selbstverständlichkeit.

Typische Einsatzgebiete

Karten, Geokodierung, Routing und Datenrecherche ohne Lizenzkosten. Im internen Akquise-Cockpit von frahost ist OSM die Standardquelle zum sofortigen Ausprobieren – ohne Schlüssel, ohne Kosten – und gibt dieselbe Ausgabe wie die Google-Places-Quelle, sodass beide austauschbar bleiben.

Grenzen und Einordnung

Die Datenqualität hängt davon ab, wie gut eine Region von Freiwilligen erfasst ist – in Städten meist sehr gut, auf dem Land lückenhafter, und Felder wie Telefon oder Website fehlen häufiger als bei kommerziellen Quellen. Die öffentlichen Overpass-Server sind ein geteiltes Gut: Große Abfragen gehören gedrosselt und fair dosiert. Für verlässlichere „hat Website ja/nein”-Signale ergänzt die Google-Places-Quelle.